Datenbank der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der MGH seit ihrer Gründung 1819

Eckhardt, Karl August

* 5. März 1901 in Witzenhausen, † 29. Januar 1979 in Witzenhausen

Familienstand: 2x verheiratet, drei Kinder; Konfession: evangelisch-reformiert, 1934 Übertritt zur Deutschen Glaubensbewegung, nach 1945 evangelisch

Curriculum Vitae

  • 1920 als Zeitfreiwilliger im Studentenkorps Marburg Beteiligung an der Niederschlagung des thüringischen Kommunistenaufstands
  • 1928-1930 o. Professor für Rechtsgeschichte, Bürgerliches und Handelsrecht; 1933-1934 o. Professor für Deutsches Recht an der Universität Kiel (Lehrstuhltausch mit Karl Rauch, seinem späteren Schwiegervater); 1934/35 Senatsmitglied
  • 1930-1932 o. Professor für Handels- und Bürgerliches Recht an der Handelshochschule Berlin
  • 1931-4.3.1933 Mitglied der SA und des NSKK
  • Ab 1931 Korrespondierendes Mitglied der Akademie der Wissenschaften in Göttingen
  • 1932-1934 o. Professor für Deutsches und Handelsrecht, 1933/34 Dekan, 1937-1948 o. Professor für Germanische Rechtsgeschichte, Familienrecht und Familienforschung an der Universität Bonn, dort 1938 Gründung seines "Deutschrechtlichen Instituts der Universität Bonn" (zunächst "Deutschrechtliches Institut des Reichsführers SS", Finanzierung großteils durch diesen), ab 1941 auf E.s Betreiben auch Lehrauftrag für Religionsgeschichte
  • Ab 1932 Mitglied der NSDAP
  • Ab 1933 Mitglied der SS, Eintritt in Kiel, ab 1934 Schulungsleiter mehrerer Sturmbrigaden, Sturmführer in Kiel, 1935 Sturmführer im persönlichen Stab Heinrich Himmlers, 1935-1937 Obersturmführer im Sicherheitsdienst, 1938 Sturmbandführer
  • 1934-1936 parallel zu Lehramt Referententätigkeit im Reichsministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung
  • Ab 1935 o. Professor für Mittlere Geschichte, 1936-1937 für Germanisches Recht und Familienrecht an der Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin
  • 1.4.1935 als kommissarischer Präsident des neuen Reichsinstituts für ältere deutsche Geschichtskunde (MGH) in Betracht gezogen, durch Walter Frank verhindert; 1943-1945 Leiter der MGH-Abteilung Leges, ab 1960 korrespondierendes Mitglied der Zentraldirektion der Monumenta Germaniae Historica
  • 1950-1979 Direktor des Historischen Instituts des Werralandes in Witzenhausen

Zeitraum und Art der Tätigkeit für MGH

  • 1.4.1935 als kommissarischer Präsident des neuen Reichsinstituts für ältere deutsche Geschichtskunde (MGH) in Betracht gezogen, durch Walter Frank verhindert; 1943-1945 Leiter der MGH-Abteilung Leges, ab 1960 korrespondierendes Mitglied der Zentraldirektion der Monumenta Germaniae Historica

Nachweise in Archiv und Bibliothek der MGH

externe Links

zitierbarer Link zu diesem Datensatz: http://data.mgh.de/databases/mghmit/idno/pnd118681575 | GND-Beacon

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